Die Rohstoffe
Das Wasser

Das Brunecker Wasser, das von den umliegenden frischen Bergquellen gespeist wird ist hervorragend zum Bierbrauen geeignet unter anderem weil es eine extrem geringe Gesamthärte aufweist.

Die Braugerste

ist eine zweizeilige Sommergerste, die für die Bierbrauerei bestimmt ist. Sie unterscheidet sich von anderer Gerste vor allem durch ihren niedrigen Eiweiß- und hohen Stärkegehalt. Braugerste darf nur zurückhaltend gedüngt werden, um ihre Braueigenschaften zu sichern. Die beste Qualität (95 % der Körner größer als 2,5 Millimeter) heißt Ausstichgerste. In der Gerste, genaugenommen im Gerstenkorn, sind zahlreiche Nährstoffe, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die das Bier zu einem gesunden Getränk machen.

Das Malz

entsteht auf biologische Weise. Gerste oder Weizen werden durch Einweichen in Wasser zum Keinem gebracht. Zum Braumalz wird dieses sogenannte Grünmalz durch das Darren (Trocknen), wobei der Keimvorgang gestoppt wird. Im Verlauf dieses Vorgangs wird die Zellstruktur des Korns gelöst und werden die für den weiteren Prozeß notwendigen Enzyme gebildet. Das Malz wird in verschiedenen Sorten hergestellt, wie z.B. Helles Malz, Dunkles Malz, Karamel Malz usw.

Der Hopfen

wird bereits seit dem 14. Jahrhundert zur Bierbereitung verwendet und ist auch heute durch nichts zu ersetzen. Erst der Hopfen macht das Bier zu dem charakteristischen Getränk, das es in aller Welt beliebt macht: Aromatisch, angenehm bitter, schäumend und nicht zuletzt bekömmlich. Mäßiger Biergenuß regt an und beruhigt zugleich, er fördert die Physis und gleichermaßen die Psyche.
Dafür mitverantwortlich sind die Bitterstoffe und ätherischen Öle, die der Hopfen in reichem Maße enthält und die bereits seit Jahrhunderten auch in der Pharmazie verwendet werden.
Weil die Hopfendolden nach der Ernte in ihrer ursrünglichen Form ohne Qualitätsverlust nicht sehr lange haltbar, sind, der Brauwirtschaft jedoch Hopfen ganzjährig zur Verfügung stehen muß, werden aus den Hopfendolden und Hopfenpulver hergestellt, die alle brautechnisch wichtigen Bestandteile (Bitter- und Aromastoffe) der Hopfendolde enthalten.

Die Hefe

ist ein einzelliger Sproßpilz und bringt die Würze - bestehend aus dem Brauwasser mit den löslichen Bestandteilen von Braumalz und Hopfen - zur natürlichen Gärung. Dabei entstehen aus dem Malzzucker der Würze unter anderem Alkohol und Kohlendioxid.